Digitales Röntgen

Das konventionelle Röntgen ist noch immer eine der tragenden Säulen der radiologischen Diagnostik. "Konventionell" heißt aber nicht, dass sich die Technik nicht weiterentwickelt hat. In unserer Praxis betreiben wir eine digitale Röntgenanlage, d. h. die Bilder werden von einem elektronischen Detektor aufgenommen und können dann direkt auf dem Computer begutachtet werden.

Röntgen ist ein schmerzloses Verfahren. Röntgenstrahlen durchdringen unbemerkt den Körper und werden dahinter mit Detektoren wieder messbar aufgefangen. Es handelt sich in allen Fällen um statische Aufnahmen, die eine Momentaufnahme des Skeletts oder der inneren Organe abbilden.

Informationen zur Untersuchung

Vor der Untersuchung

Die Patienten werden in der Regel aufgefordert, den zu untersuchenden Körperabschnitt zu entkleiden, eventuell vorhandenen Schmuck abzulegen und sich auf den Röntgentisch zu setzen oder zu legen. Sie werden dann ein paar kurze Anweisungen zur Körperhaltung und zur Atmung erhalten, dann verlässt die Assistentin den Raum und löst eine Aufnahme aus.

Während der Untersuchung

Die eigentliche Aufnahme dauert nur wenige Zehntel-Sekunden. In dieser Zeit dürfen Sie sich nicht bewegen bzw. müssen sich unbedingt an die Anweisungen der Röntgenassistentin oder des Arztes halten. Möglicherweise werden noch Zusatzaufnahmen benötigt, aber das sagt Ihnen die Röntgenassistentin rechtzeitig.

Kontrastmittel

Bei einigen Untersuchungen ist es notwendig, Ihnen ein Kontrastmittel zu geben. Durch Kontrastmittel entstehen künstliche Kontraste auf dem Röntgenbild. Dadurch lassen sich Hohlorgane wie der Magen-Darm-Trakt, die Gallenwege oder Blutgefäße deutlicher hervorheben und besser untersuchen. Kontrastmittel sind notwendig, um die Dichte bestimmter Strukturen zu erhöhen und diese dadurch deutlicher sichtbar zu machen.

Kontrastmittel werden entweder getrunken bzw. geschluckt oder über eine Vene gespritzt. In der Regel sind alle Kontrastmittel gut verträglich und werden nach kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden. Einige wenige Menschen vertragen jodhaltige Kontrastmittel nicht gut. Daher müssen Sie vor Kontrastmitteluntersuchungen einen Fragebogen ausfüllen, damit eine mögliche Unverträglichkeit noch vor der Untersuchung erkannt werden kann.

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